Exakt um 09.33 Uhr starten wir unsere Maschine und nehmen Kurs auf Dalarö. Das Navigieren zwischen den Inseln und die Gewissheit über die vielen versteckten Felsen unter Wasser erfordern unsere volle Konzentration. Wir sind ständig auf der Suche nach den Lateralzeichen, die uns unsere Fahrrinne anzeigen.
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| Navigare necesse est |
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| Das sind die schwedischen Lateralzeichen |
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| Wir fahren unter österreichischer Admiralsflagge |
Dafür werden wir mit einer für uns völlig anderen und wunderschönen Landschaft belohnt. Immer wieder kommen uns Boote entgegen und wir bemerken, dass wir eindeutig zu den Südeuropäern gehören. Während die Schweden in Badehose und mit nacktem Oberkörper unterwegs sind, ziehen wir unsere Jacken an.
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| viel Natur |
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| malerische kleine Häuser |
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| alles im Blick |
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| alles im Griff |
Wir erreichen Dalarö Hotel Brygga und drehen ein paar Runden, bevor wir die optimale Strategie zum Anlegen finden. Längsseits sind wir das einzige Boot und deshalb kommen uns Zweifel: "Sind wir auf der richtigen Insel ..." Alles ok - hier ist wirklich alles so klein. Von den angrenzenden Inseln kommen Motorboote, die sich mit Pizza und ähnlichem versorgen. Wir haben auch Hunger und probieren den kleinen Imbiss am Fähranleger -> Würstchen mit Kartoffelpüree, Schrimpssalat und geröstetem Zwiebel eingewickelt in einer Tortilla Flade. Klingt eigenartig, schmeckt aber erstaunlich gut. Danach erkunden wir die Insel und suchen nach der zweiten Marina, die besser für eine Übernachtung geeignet ist. Platz gibts dort genug - also legen wir noch mal ab. Nach grandiosen 0,7 nautischen Meilen erreichen wir unser Ziel.




Hier legen wir mit Bug an der Mole und seitwärts an "Metallstangerln" (Originalzitat Marcel) - in der Fachsprache heißen sie Ausleger - an, was einiges akrobatisches Geschick verlangt. Nach einem Abend-PickNick an Bord sind wir so richtig unternehmungslustig. Wir wollen die weiter innerhalb der Insel liegende Marina erkunden. Es ist so seicht, dass wir mit dem Dinghi fahren - Marcel und Gabi gehen zu Fuß. Es wird wieder spät - aber nicht finster.
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| in der Sonne wird es schnell warm |
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| Ausblick aus der Dinghi Perspektive |
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| durch den Kanal - Oops dort riecht es auch danach |
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| als Galionsfigur und "Spritzschutz" |
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| 23.59 Uhr und immer noch hell |
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